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Dürfen Hunde Himbeeren essen?
Sina Ackermann
Sina Ackermann · Beeren · zuletzt aktualisiert: 03.04.2025

Dürfen Hunde Himbeeren essen?

Ja, Hunde dürfen Himbeeren essen. Die roten Powerfrüchte sind sehr nährstoffreich und schmecken ausgesprochen gut. Allerdings sind sie auch sehr zuckerhaltig und somit eine echte Kalorienbombe, wenn zu viele davon gegessen wurden. Verfüttere Himbeeren daher nur mit Maß und Ziel, um unnötige Kalorien zu vermeiden.

Dieser Text ist Teil des Hundeernährungs-Ratgebers von Futter-Fundgrube. Mehr wissenswerte Informationen rund um Nahrung für Hunde findest du in unseren weiteren Ratgebern. Und falls dich unsere Produkte interessieren, besuchst du am besten unseren Barf-Shop.

Wenn du deine Fellnase mit süßen, saftigen Himbeeren verwöhnen möchtest, bist du hier genau richtig. In diesem Kurzratgeber erfährst du alles, was du über die Fütterung der Rosengewächse wissen solltest.

Deshalb dürfen Hunde Himbeeren essen

Beeren für Hunde sind eine optimale Ergänzung zur artgerechten Hundeernährung – neben Fleisch, Obst, Gemüse und Kräutern. Himbeeren bilden dabei eine willkommene Abwechslung am Speiseplan. Ob als wunderbar süßer Snack für zwischendurch oder als fruchtiges Topping: Besonders Leckermäuler unter den Vierbeinern freuen sich über das rote Beerenobst.

Sind Himbeeren gesund für Hunde? Ja, die roten Früchtchen enthalten die folgenden wertvollen Nährstoffe:

✓ Antioxidantien: Himbeeren sind reich an Antioxidantien, die vor freien Radikalen schützen und somit Zellschäden gezielt vorbeugen.

✓ Ballaststoffe: Die roten Früchtchen sind sehr ballaststoffreich, sodass sie die Verdauung ankurbeln und eine Verstopfung verhindern.

✓ Vitamin C: Himbeeren sind eine hervorragende Quelle für Vitamin C und somit ideal geeignet, um das Immunsystem deines Hundes zu stärken.

✓ Vitamin K: Dieses Vitamin ist entscheidend für die Blutgerinnung und Knochengesundheit.

✓ Vitamin A: Himbeeren sind auch reich an Vitamin A, das gut für die Sehkraft sowie das Wachstum von Knochen und Zähnen ist.

✓ Mineralstoffe: Das rote Beerenobst steckt voller wertvoller Mineralstoffe – darunter Kalium, Kalzium, Eisen und Magnesium.

Hund schnappt eine Himbeere vom Strauch
Getrocknete Beeren für Hunde

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Hund & Himbeeren: Wissenswertes zur Fütterung

Die Frage “Dürfen Hunde Himbeeren essen?” haben wir bereits mit einem klaren “Ja!” beantwortet. Doch worauf ist bei der Fütterung zu achten? Das verraten wir dir im nachfolgenden Teil dieses Ratgebers.

Welche Himbeeren für Hunde?

Wenn du deinen Vierbeiner mit Himbeeren überraschen möchtest, solltest du auf Früchte in Bio-Qualität setzen. So kannst du dir sicher sein, dass das Beerenobst mit wenigen bis keinen Pestiziden belastet ist. Achte außerdem darauf, dass die Himbeeren möglichst frisch und reif sind.

Vielleicht fragst du dich nun: Kommen nur frisch gepflückte Beeren infrage oder dürfen Hunde gefrorene Himbeeren essen? Die Antwort darauf ist einfach: Hunde dürfen auch gefriergetrocknete und gefrorene Himbeeren fressen – schließlich ist nicht das ganze Jahr über Himbeerzeit!

Beachte:

Waldhimbeeren vom Wegesrand sind zwar verlockend für deinen Vierbeiner, aber hier ist Vorsicht geboten! Denn es besteht die Gefahr, dass die roten Früchtchen mit Maden durchsetzt oder mit dem Fuchsbandwurm in Berührung gekommen sind.

Wie dürfen Hunde Himbeeren essen?

Bevor du deinen Hund mit Himbeeren verwöhnst, solltest du das Beerenobst gründlich waschen. So lassen sich Schmutz, Pestizidrückstände und sonstige Verunreinigungen entfernen. Im Anschluss kannst du die Früchtchen entweder im Ganzen, in kleinen Stücken oder in pürierter Form verfüttern.

Die Vierbeiner dürfen dabei nicht nur die Früchte selbst, sondern auch die Blätter fressen. Himbeerblätter können den Magen-Darm-Trakt und die Verdauung unterstützen. Zudem werden die Blätter bei trächtigen Hündinnen eingesetzt, um den Geburtsprozess zu verkürzen.

Snacktipp: Himbeer-Püree


Überrasche deinen Vierbeiner mit köstlichem Himbeer-Püree – entweder als Topping über das Futter geben, in eine Eiswürfelform füllen und einfrieren oder einfach so servieren.


Zutaten:

  • 100 g frische oder getrocknete Himbeeren
  • 50 ml Wasser
  • 1 TL Kokosöl (optional)


Zubereitung:

  • Himbeeren waschen und verlesen (gefrorene Himbeeren vorher auftauen lassen.)
  • Mit Wasser in einen Mixer oder eine Schüssel geben.
  • Alles pürieren, bis eine cremige Konsistenz entsteht.
  • 1 TL Kokosöl unterrühren (optional).

Wie viele Himbeeren dürfen Hunde fressen?

Himbeeren sind zwar eine leckere und gesunde Ergänzung beim Barfen für Hunde, aber nur in Maßen! Denn die roten Früchtchen enthalten viel Zucker und sollten daher nur als gelegentliche Leckerei verfüttert werden. Die empfohlene Menge hängt dabei von der Größe, dem Gewicht und dem Aktivitätslevel deines Vierbeiners ab:

  • Kleine Hunde (bis 10 kg): 1–2 Himbeeren pro Tag
  • Mittelgroße Hunde (10–25 kg): 2–3 Himbeeren pro Tag
  • Große Hunde (ab 25 kg): 3–4 Himbeeren pro Tag

Starte immer mit einer besonders kleinen Menge und beobachte, wie dein Hund die Himbeeren verträgt. Erst wenn du bemerkst, dass dein pelziger Freund das Beerenobst gerne annimmt und keine Symptome nach dem Verzehr zeigt, kannst du die Menge langsam steigern.

Sind Himbeeren für Hunde giftig?

Eines ist sicher: Die Frage “Dürfen Hunde Himbeeren essen?” kann bejaht werden. Die Beeren sind also nicht giftig für die Vierbeiner. Allerdings solltest du bei der Fütterung trotzdem vorsichtig sein – und zwar aus diesen Gründen:

  • Himbeeren sind reich an Fruchtzucker. Zu große Mengen können zu Verdauungsproblemen und einer Gewichtszunahme führen.
  • Manche Hunde reagieren allergisch auf Himbeeren. Eine Allergie macht sich z. B. durch Juckreiz, Erbrechen oder Durchfall bemerkbar.
  • Das Beerenobst enthält Xylit – ein Zuckeralkohol, der in größeren Mengen für Hunde giftig sein kann. In moderaten Mengen ist Xylit jedoch völlig ungefährlich für die Vierbeiner. 

Dürfen Hunde Himbeeren essen? Ja, aber nur in Maßen!

Himbeeren sind eine köstliche und nährstoffreiche Ergänzung zur Hundeernährung, solange sie mit Maß und Ziel verfüttert werden. Achte also darauf, die empfohlene Menge nicht zu überschreiten und beobachte, wie dein Hund darauf reagiert – besonders am Anfang. Eines ist aber sicher: In Maßen dürfen Hunde Himbeeren essen.

Welche Beeren sonst noch für Hunde geeignet bzw. nicht geeignet sind, erfährst du in dieser Übersicht: Welche Beeren dürfen Hunde essen?

Bilder: © Eva – stock.adobe.com; © Christian Buch – stock.adobe.com

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